Magst du Hülsenfrüchte? Ich bin ein großer Fan davon 🙂

Hülsenfrüchte spielen besonders in der vegetarischen und veganen Ernährung eine zentrale Rolle, da sie hier hauptsächlich zur Deckung des Eiweißbedarfs beitragen. Aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts sind sie die ideale Alternative zu Fleisch. Besonders interessant ist, dass der Eiweißgehalt teilweise sogar höher ist, als bei Fleisch. Dies trifft speziell dann zu, wenn es sich um getrocknete Hülsenfrüchte handelt.

Zu den Hülsenfrüchten zählen Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Linsen, Soja, Tofu usw. Neben einem hohen Eiweißgehalt stecken auch jede Menge Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe in den kleinen Früchten. Heute möchte ich euch ein paar Kandidaten etwas näher vorstellen.

BOHNEN: Sie punkten durch ihren hohen Ballaststoffgehalt. Bohnen sind in vielen verschiedenen Formen, Farben und Arten erhältlich. Sie eignen sich toll für Eintöpfe, da sie die Eigenschaft besitzen, den Geschmack von anderen Zutaten aufzunehmen. Bevor man sie verwendet, müssen Bohnen ca. 12 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht und danach, je nach Sorte, 1-3 Stunden gekocht werden. Außerdem gibt es bereits vorgekochte Bohnen, wobei ich mich lieber für die Variante aus dem Glas anstatt aus der Dose entscheide.

LINSEN: Bei Linsen ist es nicht notwendig, sie vor dem Kochen einzuweichen. Ich koche gerne mit Linsen, da ich den nussigen Geschmack sehr schätze. Die vorgekochte Form verwende ich z.B. gemeinsam mit anderen Gemüsesorten für schnelle Salate.

SOJA: Diese Hülsenfrucht ist sogar proteinreicher als Fleisch. Soja ist ein sehr vielseitiges Lebensmittel und in vielen Varianten erhältlich: als Mehl, Öl, Tofu, Tempeh, Sojamilch usw.


Meine Anwendungs-Tipps für Hülsenfrüchte:

• Um die Kochzeit bei Hülsenfrüchten zu verkürzen, sollten sie über Nacht in kaltem
Wasser eingeweicht werden.

• Hülsenfrüchte erst nach dem Kochen salzen, sonst werden sie nicht weich.

• Gegen die blähende Wirkung kann man Kümmel, Lorbeer, Senfkörner oder andere verdauungsfördernde Gewürze hinzugeben.

• Luftdicht verschlossen und kühl und trocken gelagert sind Hülsenfrüchte bis zu einem Jahr haltbar. Gegarte Hülsenfrüchte können im Kühlschrank rund eine Woche aufbewahrt werden.

Wenn auch in so mancher Küche etwas in Vergessenheit geraten, sind Hülsenfrüchte meiner Meinung nach ein wertvoller Bestandteil der gesunden und ausgewogenen Ernährung. In den nächsten Tagen folgt ein Rezept mit Hülsenfrüchten und vielleicht kann ich den einen oder anderen dadurch inspirieren.

 

Ich habe mich heute für ein Gericht entschieden, das sich für alle eignet, die Wert auf folgende Punkte legen:

– gesund, ausgewogen und lecker
– schnell und einfach in der Zubereitung
– kostengünstig

 

Viel Spaß beim Kochen und Genießen,
LG Karina

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